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Haustiere im Winter baden: richtige Häufigkeit und wichtige Vorsichtsmassnahmen

Frau trocknet nassen Hund mit Handtuch am Fensterbank, neugierige Katze sitzt daneben, Winter draußen sichtbar.
In diesem Artikel
  1. Ideale Häufigkeit des Badens im Winter
  2. Wichtige Vorsichtsmassnahmen beim Baden im Winter
  3. Das Tier nach dem Bad nicht feucht lassen
  4. Woran erkennbar ist, ob dem Haustier kalt ist

Weniges ist für Tierhalterinnen und Tierhalter so schön, wie nach Hause zu kommen und vom Haustier mit wedelndem Schwanz, dem Wunsch nach Streicheleinheiten und dem Duft eines frisch gebadeten Fells begrüsst zu werden. Ein sauberes Tier vermittelt nicht nur ein Gefühl von Hygiene und Wohlbefinden: Auch das Zusammenleben wird angenehmer, und die liebevolle Bindung zwischen der Familie und ihrem vierbeinigen Begleiter wird gestärkt.

Ein richtig durchgeführtes Bad ist weit mehr als eine Frage der Optik. Es unterstützt Gesundheit, Komfort und Lebensqualität von Haustieren. Wenn die Temperaturen sinken, fragen sich jedoch viele Tierhalterinnen und Tierhalter, wie oft Hunde und Katzen im Winter gebadet werden sollten. Schliesslich soll die Hygiene gewährleistet bleiben, ohne die Tiere thermisch zu belasten oder ihr Risiko für gesundheitliche Probleme zu erhöhen.

Laut dem Tierarzt Douglas Evandro dos Santos, Koordinator des Studiengangs Veterinärmedizin an der Unime Lauro de Freitas, erfordert der Winter zusätzliche Vorsichtsmassnahmen – auf Bäder muss deshalb aber nicht verzichtet werden. „Das Baden hilft dabei, Schmutz, überschüssiges Hautfett und mögliche Auslöser von Hauterkrankungen zu entfernen. In der kalten Jahreszeit ändern sich vor allem die Wassertemperatur, die Trocknung und die Häufigkeit, die an die Eigenschaften jedes einzelnen Tieres angepasst werden muss“, erklärt er.

Ideale Häufigkeit des Badens im Winter

Wie oft ein Tier im Winter gebadet werden sollte, hängt unter anderem von Rasse, Felltyp, Lebensweise und Gesundheitszustand ab. Hunde, die überwiegend in Innenräumen leben, können je nach Bedarf und tierärztlicher Empfehlung durchschnittlich alle 15 oder 30 Tage gebadet werden. Aktivere Hunde, die Parks oder Strände besuchen oder häufig mit Aussenbereichen in Kontakt kommen, benötigen hingegen möglicherweise eine häufigere Reinigung. Katzen übernehmen ihre tägliche Fellpflege selbst und brauchen daher nur selten regelmässige Bäder – ausgenommen sind besondere Fälle, die von einer Tierärztin oder einem Tierarzt angeordnet werden.

Bei Tieren mit dermatologischen Problemen muss die Badehäufigkeit strikt den tierärztlichen Vorgaben entsprechen. In vielen Fällen umfasst die Behandlung therapeutische Bäder mit speziellen Produkten, um Entzündungen, Infektionen oder Allergien zu kontrollieren.

Wichtige Vorsichtsmassnahmen beim Baden im Winter

Um Unwohlsein zu vermeiden und das Risiko gesundheitlicher Probleme zu senken, sollten vor, während und nach dem Bad von Haustieren einige Vorsichtsmassnahmen beachtet werden:

  1. Lauwarmes, niemals sehr heisses Wasser verwenden.
  2. Das Bad in die wärmeren Stunden des Tages legen.
  3. Fell und Haut vollständig trocknen.
  4. Zugluft direkt nach der Reinigung vermeiden.
  5. Das Haustier nach dem Bad in einer warmen Umgebung halten.
  6. Produkte wählen, die für die jeweilige Tierart und den Felltyp geeignet sind.

Das Tier nach dem Bad nicht feucht lassen

Neben der passenden Badehäufigkeit und den richtigen Produkten ist auch die Pflege nach dem Bad entscheidend. Douglas Evandro dos Santos zufolge gehört es zu den häufigsten Fehlern, ein Tier feucht zu lassen. „Die wichtigste Vorsichtsmassnahme im Winter ist eine vollständige Trocknung. Feuchtigkeit, die auf Haut und im Fell zurückbleibt, kann Dermatitis, die Vermehrung von Pilzen und thermisches Unwohlsein begünstigen. Ideal sind Handtücher und ein Föhn mit geeigneter Temperatur, wobei die Empfindlichkeit des Tieres stets berücksichtigt werden muss“, betont er.

Woran erkennbar ist, ob dem Haustier kalt ist

Der Tierarzt weist zudem auf Anzeichen hin, die auf übermässige Kälte bei Tieren hindeuten können. Zittern, die ständige Suche nach warmen Plätzen, eine zusammengekauerte Haltung und geringere Aktivität können Zeichen für thermisches Unwohlsein sein.

„Jedes Tier hat unterschiedliche Bedürfnisse. Es gibt keine einheitliche Regel für alle Haustiere. Am wichtigsten ist es, die Hygiene zu erhalten, ohne Komfort und Gesundheit zu beeinträchtigen, das Verhalten des Tieres aufmerksam zu beobachten und bei Fragen stets fachlichen Rat einzuholen“, schliesst er.

Von Camila Souza Crepaldi

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Katharina Leitner

Katharina Leitner ist diplomierte Office-Managerin und seit über zwölf Jahren im Assistenz- und Sekretariatswesen tätig. Sie spezialisiert sich auf moderne Büroorganisation, professionelle Kommunikation, Terminmanagement und digitale Arbeitsabläufe. Ihr besonderes Interesse gilt der Weiterentwicklung des Sekretariatsberufs und effizienten Lösungen für den Arbeitsalltag.

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